Ablauf

Bei einem Ersterwerb für die Klassen A, A1, B, BE, S, M,T, L benötigt Ihr:

  1. Führerscheinantrag fürs Landratsamt: Diesen erhaltet Ihr bei der Anmeldung in der Fahrschule
  2. Sehtest: Dieser kann sowohl bei einem Optiker oder Augenarzt, sowie in der Fahrschule durchgeführt werden
  3. Zwei Passbilder: Eines davon zur Vorlage beim Landratsamt, das andere für die Fahrschule
  4. Bescheinigung über die Teilnahme am Kurs „Erste-Hilfe“ oder „Sofortmaßnahmen am Unfallort“. Ihr habt die Möglichkeit beide Kurse bei uns zu absolvieren.
  5. Gültigen Personalausweis oder Reisepass

Für die Klassen C, CE, C1 und C1E benötig Ihr:

  1. Führerscheinantrag fürs Landratsamt: Diesen erhaltet Ihr bei der Anmeldung in der Fahrschule
  2. Augenfachärztliches Gutachten
  3. Zeugnis über die körperliche und geistige Eignung (ärztliches Gutachten z.B. über den Hausarzt)
  4. Zwei Passbilder: Eines davon zur Vorlage beim Landratsamt, das andere für die Fahrschule
  5. Bescheinigung über die Teilnahme an einem Kurs „Erste-Hilfe“. Ihr habt die Möglichkeit den Kurs bei uns zu absolvieren.
  6. Gültigen Personalausweis oder Reisepass

Wie geht es nun weiter?


Gerne übernehmen wir für Euch den Behördengang. Hierzu gebt bitte alle Unterlagen in unserem Büro ab. Nach Möglichkeit bringen wir dann den Führerscheinantrag zusammen mit allen anderen Unterlagen zur Führerscheinstelle des Landratsamtes. Beim Landratsamt fallen Gebühren in Höhe von etwa €45,– an (bei zuständigen Behörden außerhalb des Umkreises Marktheidenfeld, kann der Behördengang nicht übernommen werden!).
ACHTUNG! Falls Ihr Euch für das „Begleitete Fahren ab 17“ entschieden habt, fallen die amtlichen Gebühren etwas höher aus!

Was macht Ihr während der Bearbeitung des Antrages?

Bis der Führerscheinantrag bei der zuständigen Behörde bearbeitet ist und Ihr amtlich registriert seid, vergehen einige Wochen (ca. 4-6 Wochen). Da Ihr erst nach Genehmigung zur Fahrerlaubnis durch die Behörde die Fahrprüfung ablegen dürft, solltet Ihr darauf achten, die Unterlagen frühzeitig beim Landratsamt abzugeben.

Während die Bürokratie ihren Lauf nimmt, beginnt Ihr mit Ihrer Ausbildung in der Fahrschule, d.h. Ihr besucht den theoretischen Unterricht und nehmt die ersten Fahrstunden.
 Wie oft Ihr am theoretischen Unterricht über das Mindestpensum hinaus teilnehmt, liegt bei Euch. Auch bei häufigerer Teilnahme entstehen keine zusätzlichen Kosten!
Wie sieht der theoretische Unterricht aus?

Was lernen wir in der praktische Ausbildung?

  • Fahrtechnische Vorbereitung der Fahrt
  • Anfahren und Schalten in der Ebene, im Gefälle und in Steigungen
  • Abbiegen und Fahrstreifenwechsel
  • Rückwärtsfahren und Wenden
  • Halten und Parken
  • Beachtung von Ampeln und Verkehrszeichen
  • Angepasste Fahrgeschwindigkeit
  • Überholen
  • Vorfahrt
  • Verhalten an Bahnübergängen, Bushaltestellen, an Zebrastreifen
  • Verhalten gegenüber Kindern und alten Menschen
  • Vorausschauendes Fahren und Verhalten in komplizierten
  • Verkehrssituationen
  • Vermeiden risikoreicher Verkehrssituationen
  • Umweltschonende und energiesparende Fahrweise
  • Gefahrbremsung
  • und einiges mehr

Erst wenn dies alles gut sitzt, darf der Fahrlehrer mit den Sonderfahrten beginnen.

Als Sonderfahrten oder „Pflichtstunden“ bezeichnet man:

  • die Überlandfahrten (Bundes- oder Landstraße)
  • die Fahrten auf Autobahnen
  • die Fahrten bei Dämmerung oder Nachts